Am Sonntag war es soweit: Nach 16 Wochen #Breaking3 wollte ich endlich die Früchte des harten Trainings ernten. Allerdings hatte der Marathon in Hamburg für mich ein jähes Ende gefunden. Bei Kilometer 20 musste ich aussteigen.

Was war passiert?

Ich hatte bereits während meiner letzten langen Läufe im angestrebten Wettkampf-Tempo Probleme, die Pace zu halten. In Hamburg hatte ich nun genau dasselbe Problem: Die Muskeln hatten sich alles andere als frisch und locker angefühlt. Also habe ich das getan, was getan werden musste. Ich habe das Rennen frühzeitig beendet.

Woran hat es gelegen?

Nach den ersten Gesprächen mit meinem Coach hat sich herausgestellt, dass ich ausdauertechnisch auf einem guten Stand war. Meine Splits haben bis Kilometer 15 noch auf Sub3 hingedeutet. Aber irgendwann fehlte einfach die Kraft.

Ich muss gestehen, dass ich das Kraft- und Stabi-Training über die letzten vier Monate vernachlässigt habe. Und ganz ohne Kraft- und Stabi-Training funktioniert es dann doch nicht. Daher werde ich den Fokus für die nächste Trainingsphase wieder mehr auf das Stärken meiner Muskulatur legen und häufiger ins Fitnessstudio gehen.

Bin ich enttäuscht?

Selbstverständlich. Allerdings weniger als ich es erwartet hatte. Bereits Sonntag-Abend hatte ich schon wieder lachen können.

Ein Did not Finish ist eben nichts, wofür man sich schämen muss.

Ganz im Gegenteil.

Um ein Rennen vorzeitig abzubrechen, braucht es ebenfalls Mut. Es braucht Vernunft, seinem Körper keine weiteren 22 Kilometer zuzutrauen.

So ist nunmal der Sport.

Positive Kraft aus negativen Ereignissen

Ich habe mein großes Ziel verfehlt, den Hamburg Marathon in unter drei Stunden zu laufen.

Na und?

Dafür habe ich die letzten 16 Wochen gut trainiert. Zum ersten Mal in meiner Laufkarriere bin ich konsequent durch den Winter hindurch gelaufen. Und wie sagt man so schön? Im Winter wird die Leistung geformt.

Der Grundstein ist gelegt.

Wie geht es weiter?

Ich bin gestern noch 20 kurze Minuten gelaufen – natürlich im Regenerationstempo. Jetzt werden die Laufschuhe für 14 Tage nicht geschnürt. Die Pause wird mir sicherlich gut tun, auch wenn meine Füße jetzt schon wieder kribbeln und ich am liebsten nächste Woche schon wieder voll angreifen würde.

Wie bereits erwähnt, werde ich den Fokus nun mehr auf Krafttraining legen. Mein Fitnessstudio wird sich freuen, mich endlich wieder zu Gesicht zu bekommen.

Was das Lauftraining angeht, so werde ich mich auf die Unterdistanzen fokussieren. Meine Halbmarathon-Zeit konnte ich während #Breaking3 zwar auf Sub90 verbessern, allerdings laufe ich die 10 Kilometer noch immer nicht unter 40 Minuten.

Das Training wird also vom Umfang her einfacher, aber gleichzeitig viel intensiver.

Was passiert mit RunnersFinest.de?

Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, meine Gedanken zu #Breaking3 wöchentlich aufzuschreiben und sowohl Leitthemen als auch die Erkenntnisse der Woche für dich aufzubereiten.

Mein Blog bleibt selbstverständlich weiter bestehen. Allerdings möchte ich noch gezielter auf deine Bedürfnisse eingehen. Auf runnersfinest.de wird es daher in der nächsten Zeit zwar etwas ruhiger, allerdings werden die nächsten Artikel einen deutlichen Mehrwert für dich haben. Statt dir von mir und meinem 3-Stunden-Projekt zu erzählen, werde ich dir hier zukünftig noch mehr Tipps zum Thema Laufsport geben.

Dafür habe ich bereits ein weiteres „Projekt“ gestartet – also schau ab und an mal wieder hier vorbei!

Selbstverständlich kannst du mir jederzeit persönlich mitteilen, zu welchem Thema du auf meinem Blog gerne mehr lesen würdest. Schreib mir gerne eine E-Mail oder ein Kommentar!



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