Disclaimer:

Für diesen Test hat mir Hoka One One den Clifton 7 zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Alle Aussagen stellen meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen zum Clifton 7 dar.

Inhalt

Der Clifton 7 auf einen Blick

Es gab mal eine Zeit, da fiel man als Läufer mit Schuhen von Hoka auf den Straßen und in den Parks dieser Republik auf, erntete verwunderte Blicke und musste sich nicht selten für den doch ungewöhnlich klobigen Look der eigenen Treter rechtfertigen.

Doch das Raunen über die Äußerlichkeiten ebbte ebenso schnell ab, wie die Überzeugung durch die inneren Qualitäten der Hoka-Schuhe zunahm.

Und der Blick auf den aktuellen Laufschuhmarkt verrät, dass Hoka seiner Zeit voraus war.

Denn es gibt kaum eine Marke, die nicht auch Schuhe mit einer sehr hohen Sohle im Portfolio hat - bis in den High-Performance-Bereich hinein.

Der Clifton - erstmalig erschienen 2014 - ist ein zentraler Baustein der Erfolgsgeschichte des erst 12 Jahre alten Unternehmens aus Frankreich.

Was den Clifton 7 auszeichnet, für wen er geeignet ist und warum er mein neuer Trainer für die Longruns am Wochenende ist, liest du hier.

First Step In

Das erste Gefühl im Schuh beginnt eigentlich schon beim Auspacken.

Gemessen an seiner Optik, bin ich irritiert, ja beinahe schockiert, wie leicht der Clifton 7 ist.

Es ist, als würde Bud Spencer vor einem stehen, aber mit dem Gewicht von Terence Hill.

Das erste Reinschlüpfen ist Formsache.

Dank der extrem hohen Lasche an der Ferse und der großzügigen Schnürung samt Zunge gleitet der Fuß nahezu in den Schuh.

Das Gefühl dabei kann nur mit einem Wort beschrieben werden: bequem.

Selten habe ich so angenehm in einem Laufschuh gestanden.

Auch, weil gleich das positive Verhältnis von Dämpfung, Gewicht und Komfort auffällt.

Der Unterschied zum Clifton 6

Die siebte Ausgabe des Clifton von Hoka One One unterscheidet sich vom Vorgänger hauptsächlich durch das Obermaterial und das Interieur.

Beinahe unverändert kommt hingegen die Sohle daher, deren Muster nur farblich vom Vorgänger zu unterscheiden ist.

Am auffälligsten ist das Obermaterial, das sich Sandwich-Mesh nennt.

Statt bloß am Vorderfuß soll der Clifton 7 nun durchgängig luftdurchlässig sein.

Dazu kommt die prägnante Fersenlasche, die Hoka bei einigen Modellen etabliert hat.

Sie soll den Ein- und Ausstieg erleichtern und zudem besonders schonend für den Bereich der Achillessehne sein.

Im Vergleich zum Vorgänger ist die Zunge mit dem Obermaterial vernäht.

Ausreichend beweglich, um den Schuh angenehm zu schnüren, aber fest genug, um nicht zu verrutschen.

Zusätzlich hat Hoka es geschafft, ganze 8 Gramm beim Clifton 7 einzusparen.

Luft- und wasserdurchlässig

Das Sandwich-Mesh soll für eine durchweg gute Luftzirkulation sorgen und sich zudem perfekt an den Fuß schmiegen.

Das gelingt nach meinem Dafürhalten sehr gut.

Der Schuh fügt sich dem Fuß bei idealer Passform an.

Nirgendwo ist zu viel oder zu wenig Platz.

Zudem ermöglichen ausreichend viele Ösen das präferierte Schnür-System zu nutzen, um den Clifton 7 auch wirklich perfekt an den eigenen Fuß anzupassen.

Und die Luft.

Sie kann an allen Enden ein und auslaufen.

Das bedeutet aber auch, dass ein Lauf bei mittel- bis starkem Regen oder der versehentliche Tritt in eine etwas tiefere Pfütze folgenreich ist und die Füße die längste Zeit trocken waren.

Mich persönlich stört das nicht, da ich so gut wie nie unter Blasenbildung leide.

Mehr lesen: Blasen am Fuß: So behandelst du sie richtig

Außerdem setzen mir kalte Füße beim Laufen weit weniger zu als kalte Hände.

Beim Laufen im Regen bevorzuge ich allerdings einen GTX- oder einen Schuh mit dichterem Obermaterial.

Mehr lesen: Laufen bei Regen: 4 Tipps für das Laufen bei Schlechtwetter

Das sogenannte Sandwich-Mesh vom Clifton 7 ist zwar luft-, aber deshalb leider auch ordentlich wasserdurchlässig

Fersenkappe schont die Achillessehne

Die Fersenkappe ist sichtlich eine der größten Änderungen im Vergleich zum Vorgänger.

Hoka hat hierbei versucht eine besonders weiche Manschette zu bauen und diese mit einer langen Schlaufe auszustatten – früher war dort eine Lasche vernäht.

So soll dir der Ein- und Ausstieg erleichtert und gleichzeitig der Druck von der Achillessehne genommen werden.

Dieses Feature ist für mich besonders interessant, da ich anderthalb Jahre mit einer Achillessehnenentzündung zu kämpfen hatte und inzwischen sehr viel Wert darauf lege, die Sehne nicht unnötig in Mitleidenschaft zu ziehen.

Die Ferse ist angenehm weich, trotzdem nicht formlos.

Dabei spüre ich kaum Druck auf der Achillessehne.

Allerdings gibt es auch eine Kehrseite dieser Medaille.

Denn gerade bei hohem Tempo wirkt der Halt vom Clifton 7 im Fersenbereich nicht mehr ganz so fest wie vom Hersteller versprochen.

Die erweiterte Fersenkappe vom Clifton 7 soll den sensiblen Bereich der Achillessehne schützen

Laufen wie auf einem Trampolin

Neben dem bekannten Hoka-System des Early-Meta-Rocker, der in der Zwischensohle für ein “geschmeidiges Laufgefühl” sorgen soll, bietet eine Zwischensohle aus EVA zusätzlich Dämpfung.

Um dieses technische Kauderwelsch einmal zu übersetzen:

Die Mittelsohle fühlt sich angenehm an und vermittelt ein gesundes Gleichgewicht aus Dämpfung und Stabilität.

Wenn auf der imaginären Härte-Skala zu weich einer Hüpfburg gleicht und zu hart ein 1-Meter-Sprungbrett, dann ist dieser Schuh im Bereich Trampolin anzusiedeln.

Die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten für den Clifton 7 ist extrem gut.

Durch diese Gegebenheiten kannst du nicht nur verschiedene Distanzen, sondern auch unterschiedliche Geschwindigkeiten mit dem Clifton 7 laufen.

Die Laufschuhe von Hoka One One waren, dank Early-Meta-Rocker, schon immer an der Sohle zu erkennen. Beim Clifton 7 setzt Hoka noch auf das handelsübliche EVA-Dämpfungsmaterial

Überzeugender Grip auf allen Untergründen

Neben vielen anderen Vorzügen ist die Außensohle für mich der Hidden Champion des Clifton 7.

Selbst das verrückte Hamburger Aprilwetter mit Sonne, Schnee und einem heftigen Hagelschauer hat mich ohne Rutschen über Straßen, Wege, Schotter und Waldboden wieder sicher nach Hause gebracht.

Das Profil liefert eine gute Mischung aus groben und feinem Muster.

Das grobe Muster lässt Läufe bei fast jedem Untergrund zu.

Das feine Muster gibt dir auch bei Nässe den richtigen Halt.

Ähnlich wie die filigranen Rillen bei Winterreifen, wird das Regenwasser an der Sohle des Clifton 7 seitlich abgeleitet.

Für einen gewöhnlichen Laufschuh bietet der Clifton 7 von Hoka One One damit vielfältige Verwendungsmöglichkeit.

Die seitlichen Spuren in der Schuhsohle vom Clifton 7 leiten die Nässe bei jedem Schritt nach Außen weg, wodurch du auch beim Laufen im Regen einen guten Grip hast

Die Stärken des Clifton 7

Gewicht, Komfort, Außensohle.

Pluspunkte sammelt der Clifton 7 vor allem in den Kategorien, die bei regelmäßigem Laufen sehr bedeutsam sind.

Mehr lesen: Die 15 besten Gründe regelmäßig laufen zu gehen

Das geringe Gewicht in Kombination mit dem Komfort und einem sicheren Stand auch bei rutschigem Untergrund sorgen für die perfekte Grundlage für jede Art von Training.

Dank des ausgeklügelten Dämpfungssystems eignet sich der Clifton 7 für jede Art von Läufer.

Doch besonders Mittelfuß- und Fersenläufer werden von dem Meta-Rocker profitieren.

Der neu konstruierte Fersenbereich ist eine Wohlfühloase für die Achillessehne.

Außerdem wirst du dich mit dem Clifton 7 anfreunden, wenn du Einlagen trägst.

Denn beim Austausch der originalen gegen die individuellen Einlegesohlen spürst du keinen Unterschied.

Die Einlagen fügen sich perfekt in den Clifton 7 ein und verhindern, dass der Fuß an der Ferse zu hoch steht, man aus dem Schuh rutscht oder im Vorfußbereich eingeengt wird.

Dank der Konstruktion des Uppers passen die individuelle Sohlen ohne Probleme in den Schuh.

Mehr lesen: Wunderwaffe Einlagen: Das musst du alles über Einlegesohlen wissen

Die Schwächen des Clifton 7

Es ist nicht leicht, Optimierungspotenziale des Clifton 7 zu identifizieren.

Denn vielmehr sind es Kleinigkeiten, die zwar auf-, aber nicht so stark ins Gewicht fallen.

Die Luftdurchlässigkeit des Meshs ist kein guter Schutz vor Wind und Regen.

Freudiges Springen durch Pfützen solltest du also vermeiden, wenn du nicht mit nassen Füßen weiterlaufen willst.

Darüber hinaus schont die neue Fersenkonstruktion zwar die Achillessehne.

Bei schnellem Tempo bietet der Clifton 7 von Hoka One One aber zu wenig Stabilität, um die Dynamik des Laufschuhs zu erfahren.

Für die Performance weniger von Bedeutung und auch streng subjektiv:

Die Optik ist in meinen Augen etwas öde und gewöhnlich.

Dafür kannst du aber zwischen elf (!) Farbkombinationen wählen.

Nah an eierlegende Wollmilchsau

Ich halte es für nicht unbedingt erstrebenswert, einen Schuh produzieren zu wollen, der alles kann.

Denn es ist nicht möglich alle Lauftypen, -Stile und -Einsatzbereiche mit einem einzigen Laufschuh zu bedienen.

Aber ob gewollt oder nicht, Hoka One One hat mit dem Clifton 7 einen Schuh veröffentlicht, der ziemlich viele Bereiche und Leistungsspektren abdeckt.

Ein Schuh, der gleichzeitig Halt bietet, komfortabel, ausreichend gedämpft und halbwegs dynamisch ist.

Dabei besitzt der Clifton 7 noch das Gewicht eines Lightweight-Trainers.

Ungeachtet des Erfahrungslevels eignet sich der Schuh für alle Neutralläufer.

Ob Laufanfänger oder alter Hase mit diverser Wettkampferfahrung.

Ob kurzer, langsamer Lauf oder längerer Lauf mit Tempowechsel.

Für langsame bis mittelschnell Läufe und Longruns am Wochenende greife ich zum Clifton 7.

Disclaimer:

Geht es um Equipment, läuft Andreas Greuel vom Run Squad CGN normalerweise so minimalistisch wie möglich: Das Handy bleibt grundsätzlich bei jedem Lauf zu Hause.

Für runnersfinest.de ist Andreas über seinen Schatten gesprungen, um die neuen Apple AirPods Pro auf Herz und Nieren zu testen.

In diesem Testbericht teilt er seine Erfahrungen mit dir.

Andreas ist sowohl auf Instagram als auch auf Twitter aktiv. Folg ihm für Updates aus seinem (Lauf-)Leben!

Alle Fotos aus diesem Artikel wurden von Florian Schmidt geschossen.

Folg seinem Instagram-Account für mehr Street-, Travel- und Sport-Fotos.

Ich werde weder von Apple gesponsort noch werde ich für diesen Beitrag bezahlt. Dieser Testbericht ist frei verfasst und spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wieder.

Im Test: Apple AirPods Pro

Ob in Cafés, auf der Straße oder beim Laufen: Mittlerweile siehst du überall Menschen mit kleinen, weißen Stöpseln in den Ohren.

Denn seit 2016 sind die kabellosen Kopfhörer von Apple auf dem Vormarsch.

Jetzt hat der amerikanische Technologie-Gigant seine Bluetooth-Kopfhörer revolutioniert.

Mit den AirPods Pro hat Apple die ersten In-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (active noise cancelling) auf den Markt gebracht.

Damit treibt Apple den Trend um die weißen Ohrstöpsel weiter voran.

Die neusten Apple-Kopfhörer haben allerdings auch ihren Preis: Die innovativen AirPods Pro kosten stolze 280 Euro.

In 90 Prozent der Fälle musst du dir also die Frage gefallen lassen, ob du wirklich so viel Geld für In-Ear-Kopfhörer ausgegeben hast.

Und natürlich auch, ob du mit knapp 300 Euro nicht einen besseren Kopfhörer hättest kaufen können.

Praktischerweise liefert dir solch ein Testbericht immer die notwendigen Vor- und Nachteile, um dir die Kaufentscheidung für die Apple AirPods Pro zu erleichtern.

Deswegen findest du in diesem Artikel die Antworten auf folgende Fragen:

Lieferumfang

Ein Unboxing-Video würde sich für die Apple AirPods Pro kaum lohnen, denn der Lieferung ist sehr überschaubar.

Im Lieferumfang sind enthalten:

Die Apple AirPods Pro werden mit drei verschieden großen Silikonaufsätzen geliefert. So kannst du deinen Tragekomfort individuell anpassen

Einrichtung

Die AirPods Pro lassen sich denkbar einfach und innerhalb von wenigen Sekunden einrichten.

Apple wird seinem Ruf nach Einfachheit vollends gerecht: Bluetooth-Menü öffnen, AirPods Pro suchen und die Kopfhörer verbinden.

Fertig.

Sobald die AirPods Pro eingerichtet wurden, startet ein Funktionstest.

Bei diesem Test ermittelst du die richtige Größe des zu verwendenden Silikonaufsatzes.

So wird der volle Tragekomfort und die Funktionalität des Noise-Cancelling sichergestellt.

Sobald sich die AirPods Pro mit einem iPhone verbunden haben, wird die Akkulaufzeit der Kopfhörer und die vom Ladecase angezeigt

Erster Eindruck

Der erste Eindruck der AirPods Pro ist sehr wertig.

Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Ladecase zwar breiter, aber nicht so hoch.

Zudem wirkt das Case beim ersten Blick sehr robust.

Die Kopfhörer sind sehr griffig: Du kannst sie gut aus dem Case nehmen und später wieder reinsetzen.

Das Austauschen der Silikonaufsätze ist dagegen etwas kniffelig: Ich konnte die Aufsätze erst mit der Dreh-Zieh-Technik vom Kopfhörer lösen.

Immerhin haben die Silikontips damit schon den ersten Wiederstandstest bestanden.

Halt & Tragegefühl

Sobald man die richtige Größe der Silikonaufsätze gefunden hat, sitzen die Kopfhörer sehr angenehm in den Ohren.

Kein Drücken und kein Zwicken. Außerdem entsteht beim Tragen kein unangenehmer Unterdruck.

Egal, ob langer Dauerlauf, kurzes Tempotraining oder Intervalle: Trotz Schweißbildung sitzen die AirPods Pro fest in den Ohren.

Einmal eingesetzt, musst du die Kopfhörer auch nicht mehr nachjustieren.

Somit kannst du dich vollends auf deinen Lauf konzentrieren.

Der Tragekomfort und die Stabilität der Apple AirPods Pro wird dir erst bewusst, sobald du sie mit den alten AirPods oder anderen Kopfhörern vergleichst.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kopfhörern sitzen die AirPods Pro von Apple bombenfest im Ohr.

Starker Halt: Die Apple AirPods Pro sitzen auch beim Laufen fest im Ohr

Bedienbarkeit

Die Bedienung der Apple AirPods Pro ist denkbar einfach.

Durch Drücken auf das untere Ende der Kopfhörer lassen sich bestimmte Befehle ausführen.

Das funktioniert im Sommer ebenso gut wie im Winter mit Handschuhen.

Durch einmaliges Drücken startest oder stoppst du die Musikwiedergabe.

Solltest du gerade angerufen werden, nimmst du den Anruf mit einem kurzen Tippen entgegen. Mit einem weiterem Druck beendest du das Gespräch.

Durch zweimaliges Tippen springst du zum nächsten Musiktitel. Durch dreimaliges Drücken kehrst du zum vorherigen Titel zurück.

Hältst du den Sensor der Kopfhörer gedrückt, aktivierst du die Geräuschunterdrückung (noise cancelling).

Die Tipp-Gesten kannst du über dein Handy variabel anpassen.

Leider lässt sich die Lautstärke mit den Apple AirPods Pro nicht direkt am Kopfhörer steuern.

Der Geräuschpegel lässt sich entweder per Sprachsteuerung regeln ("Hey, Siri") oder manuell auf deinem Handy anpassen.

Schutzklasse

Die Apple AirPods Pro halten einem Longrun mit Schweißbildung und Regenschauern problemlos Stand.

Denn sie fallen in die Schutzklasse IPX4.

Die kabellosen Kopfhörer sind somit gegen allseitiges Spritzwasser geschützt.

Für Schwimmeinheiten eignen sich die Kopfhörer deshalb nicht.

Auch das Säubern unter fließendem Wasser oder das unbeabsichtigte Waschen überstehen die AirPods Pro nicht unbeschadet.

Design

Du kannst von Apple halten, was du willst.

Aber das amerikanische Unternehmen schafft es immer wieder neue Trends zu setzen.

Nach der Veröffentlichung der ersten AirPods wurden die Kopfhörer zwar nur müde belächelt.

Auf der Straße begegnen einem aber zunehmend mehr Leute mit den weißen, kabellosen Steckern im Ohr.

Apples Designer haben es geschafft – letztlich auch durch das Festhalten am Weiß – mit dem Look sowohl im Business-Casual als auch im sportlichen Umfeld zu bestehen.

Apple bleibt sich auch beim Design der AirPods Pro treu und stärkt so den Wiedererkennungswert der Kopfhörer

Klangqualität

Im Gegensatz zu Sennheiser, Bose oder Jabra gehört die Entwicklung von hochklassigen Kopfhörern nicht zu Apples Kernkompetenz.

Umso erstaunlicher ist es, dass die AirPods Pro eine überzeugende Klangqualität besitzen.

Im Vergleich zu den kabelgebundenen Kopfhörern und erst recht zu den AirPods der ersten Generation ist der Sound weniger Blechern, dafür aber deutlich voller und klarer.

Die Bässe übersteuern zwar nicht, dennoch könnten die Tiefen etwas deutlicher sein.

Allerdings dürften die meisten Menschen mit der Soundqualität der Kopfhörer vollkommen zufrieden sein.

Echte Enthusiasten und Liebhaber werden vermutlich weiterhin zu Over-Ear- oder On-Ear-Varianten anderer Hersteller greifen.

Mit den AirPods Pro muss Apple den Vergleich mit anderen Marktführern aber zukünftig nicht mehr scheuen.

Denn die AirPods sind die ersten kabellosen In-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung!

Mehr lesen: Im Test: Sennheiser CX Sport

Ein kleines Technikwunder: Die Apple AirPods Pro sind die ersten In-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung

Bluetooth-Verbindungsstärke

Bei der Bewertung der Bluetooth-Verbindung ist entscheidend, in welchem Ökosystem du dich befindest.

Innerhalb der Apple-Produktpalette sucht die Konnektivität seinesgleichen: Die Bluetooth-Verbindung zwischen AirPods Pro und iPhone ist makellos.

Sobald du die Kopfhörer aus dem Ladecase holst, verbinden sich die AirPods Pro umgehend mit dem nächstbesten Apple-Gerät.

Natürlich nur, wenn du das entsprechende Endgerät auch vorher mit deinen Kopfhörern gekoppelt hast.

Bei einer aktiven Verbindung kannst du dich weitaus mehr als zehn Meter ohne Verbindungsabbrüche von deinem Handy entfernen.

Das ist beim Laufen mit Musik zwar irrelevant, beim Staubsaugen in den eigenen vier Wänden aber Gold wert!

Während das Handy am Strom hängt, lässt sich eine große, verwinkelte Dreizimmerwohnung problemlos mit Musik in den Ohren vom Staub befreien.

Die Bluetooth-Verbindung ist schlicht herausragend!

Die AirPods Pro lassen sich natürlich auch problemlos mit Android-Geräten koppeln.

Batterie-Laufzeit

Fast genauso wichtig wie die Klangqualität ist die Akku-Laufzeit!

Denn was nützt dir ein Kopfhörer mit fantastischem Sound, wenn er nach der Hälfte deines Longruns schon den Geist aufgibt?

Apple gibt an, dass ein vollaufgeladener Akku knapp 4-4,5 Stunden hält.

Es scheint jedoch, als verkaufe sich der Hersteller hier unter Wert.

Denn von Köln nach Berlin haben die AirPods Pro im Noise-Cancelling-Modus problemlos die gesamte Bahnfahrt überstanden.

In Zahlen: 5 Stunden.

Doch selbst wenn den Kopfhörer zwischenzeitlich der Saft ausgeht, reicht ein kurzes Intervall-Laden von fünf Minuten im kabellosen Ladecase für eine weitere Stunde Musik.

Insgesamt erhöht ein voll aufgeladenes Akkucase die Lebenszeit der AirPods Pro für weitere 24 Stunden.

Während eines Langstreckenflugs von Frankfurt nach Singapur müsstest du die Apple Kopfhörer logischerweise mehrmals aufladen.

Für alle handelsüblichen Arbeits- und Reiseweige ist die Akku-Lebensdauer jedoch mehr als ausreichend.

Bei einer täglichen Nutzung von ungefähr zwei Stunden musst du die Apple AirPods Pro nicht mehr als einmal pro Woche aufladen.

Achtung: Apple gibt an, dass man mit den AirPods Pro bis zu 3,5 Stunden telefonieren kann.

Diesen Test konnte ich allerdings nicht durchführen, da niemand so lange telefonieren sollte!

Nur 5 Minuten aufladen und 1 Stunde länger Musik hören: Das kabellose Ladecase erhöht die Batterielaufzeit deiner AirPods Pro um mehr als 24 Stunden

Besonderheiten

Die Sprachqualität beim Telefonieren oder beim Versenden von Sprachnachrichten ist unterschiedlich.

Es kommt ganz auf die äußeren Umstände an:

Das Telefonieren auf dem Fahrrad ist für den Gesprächspartner mitunter sehr anstrengend. Besonders, wenn es windig ist.

Ähnlich verhält es sich in unmittelbarer Nähe einer Menschenmenge.

Das Telefonieren in einem vollen Stadion ist dementsprechend auch nicht angenehm für den Menschen am anderen Ende der Leitung.

In einer ruhigen Umgebung hingegen, ist die Qualität sehr zufriedenstellend. Die Störgeräusche werden durch die Apple AirPods Pro gut absorbiert.

Selbst beim Laufen hat mich die Sprachqualität überzeugt.

Dabei muss aber erwähnt werden, dass ich während des Telefonats in einem Park und nicht an einer stark befahrenen Straße gelaufen bin.

Noise-Cancelling

Mit den AirPods Pro hat Apple die ersten In-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung entwickelt.

Der amerikanische Technologie-Konzern ist damit auf den durchaus umkämpften Kopfhörer-Markt vorgestoßen.

Und das mit Nachdruck, wenn man sich die Meinungen der ausgewiesenen Tech-Experten durchliest.

Ich selbst hatte zuvor nur Erfahrungen mit Over-Ear-Kopfhörern mit Noise-Cancelling-Funktion.

Aufgrund der Bauform und Einsatzmöglichkeiten verbietet sich ein Vergleich dieser Kopfhörerarten jedoch komplett.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und selbst im Flugzeug kannst du Podcasts und Musiktitel angenehm mit den AirPods Pro hören.

Aus Sicherheitsgründen solltest du den Noise-Cancelling-Modus beim Radfahren oder beim Laufen nicht aktivieren.

Als Sportler solltest du dein Umfeld immer aktiv wahrnehmen, um auf Gefahrensituationen angemessen reagieren zu können.

Vor allem im Stadtverkehr bietet sich der Transparenzmodus der AirPods Pro an. So nimmst du Außengeräusche auch mit In-Ear-Kopfhörern angenehm wahr.

Musik, Podcasts und Hörbücher bleiben dabei trotzdem gut hörbar.

Nachhaltigkeit

Solltest du auf eine nachhaltige Produktion Wert legen, lässt du besser die Finger von den Apple AirPods Pro.

Denn die Kollgen von ifixit haben analysiert, das die Reparatur der Kopfhörer bei einem Schaden oder bei starkem Verschleiß schier unmöglich ist.

Du kannst also nur darauf hoffen, dass deine AirPods Pro unbeschadet bleiben.

Wenn du dich gegen Schäden absichern möchtest, kannst du den Versicherungsschutz Apple Care Plus für zusätzliche 39 Euro beim Kauf deiner AirPods Pro dazu buchen.

Apple AirPods Pro im Alltag

Ich kann mir die Apple AirPods Pro nicht mehr aus meinem Alltag denken: Sie begleiten mich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden oder auf Reisen.

Ich trage die Kopfhörer auch, wenn ich nur zum Bäcker um die Ecke gehe.

Ohne die nervigen Kabel, die jedes Mal umständlich entknotet werden müssen, sparen die AirPods Pro jede Menge Nerven.

Tatsächlich ziehe ich die Kopfhörer von Apple sogar meinen Bowers & Wilkins P5 vor.

Nicht nur, weil der Klang mehr als zufriedenstellend ist. Sondern auch, weil der Tragekomfort für mich einzigartig ist.

Hinzu kommt die Möglichkeit zwischen zwei verschiedenen Modi zu wechseln.

Die Apple AirPods Pro lassen die Entscheidung offen, ob du deine Außenwelt wahrnehmen möchtest oder nicht.

Die Akkuleistung der AirPods Pro sind ebenfalls vollkommen ausreichend.

Im Case laden sich die Kopfhörer selbst bei einer kurzen Aufbewahrung schnell wieder auf, was die Lebensdauer der Kopfhörer spürbar verlängert.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob du dir für 280 Euro nicht bessere Kopfhörer kaufen könntest.

Ganz sicher kannst du das.

In Bezug auf In-Ear-Kopfhörer, die neben Klang, Konnektivität und Nutzerfreundlichkeit auch noch eine aktive Geräuschunterdrückung liefern, findest du aktuell allerdings kein Konkurrenzprodukt.

Laufen mit den Apple AirPods Pro

Letztendlich sind die AirPods Pro sowohl für den Alltag als auch für das Laufen geeignet.

Ob du zum Laufen allerdings so teure Kopfhörer nutzen möchtest, musst du selber entscheiden.

Trotz des durchweg positiven Fazits werde ich die AirPods Pro beim Laufen zukünftig jedoch nicht mehr verwenden.

Das liegt aber keinesfalls an den Kopfhörern, sondern an der Tatsache, dass du dein Handy beim Laufen ständig dabei haben musst.

Ich lege beim Laufen viel Wert darauf, so wenig Dinge wie möglich mit mir rumzuschleppen.

Und mein Handy stört mich beim Laufen einfach zu sehr.

Wenn du trotzdem nicht auf Musik verzichten kannst, solltest du dir den Sony NW-WS413 mit 4 oder 8 GB Speicher anschauen.

Hierbei handelt es sich um einen In-Ear-Kopfhörer, der die Musik direkt vom Gerät abspielt.

Der einzige Nachteil: Streaming-Dienste wie Spotify und Co können nicht genutzt werden.

Deine Musik musst du als MP3 auf das Gerät übertragen.

Dafür ist der WS413 aber attraktiv für Triathleten: Denn die Kopfhörer sind komplett wasserdicht und somit auch für Schwimmeinheiten nutzbar.

Der heutige Test stammt aus der Feder von Andreas Greuel. Ein Läufer vom Run Squad CGN, der von seiner Stirnlampe so überzeugt ist, dass er für RunnersFinest freiwillig einen Artikel dazu geschrieben hat. 

Andreas ist sowohl auf Instagram als auch auf Twitter aktiv. Folgt ihm für Updates aus seinem (Lauf-)Leben!

Die Fotos wurden von Florian Schmidt geschossen. Vielen Dank für das Shooting!

Florian ist ebenfalls auf Instagram unterwegs - werft mal einen Blick auf sein Profil!

Disclaimer:

Ich werde weder von Decathlon gesponsort, noch werde ich für diesen Beitrag bezahlt. Dieser Beitrag ist frei verfasst und spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung und Erfahrungen wieder.

Fast so gut wie Omas Rosenkohl - Ein Plädoyer für die Stirnlampe

Was haben Rosenkohl und Stirnlampen gemeinsam?

Beides sind Produkte, die im Winter ihre Hochzeit haben, deren Wirkung bzw. Funktionalität nicht zur Debatte stehen und die trotzdem bei der Masse nicht wirklich populär sind.

Will man es plump runterbrechen, läge man nicht so falsch zu sagen: Es gibt zwei Arten von Menschen.

Die einen schwören auf Rosenkohl (Stirnlampen).

Die anderen haben nichts dafür übrig.

Tendenziell ändert sich diese Ansicht mit zunehmendem Alter. Beim Rosenkohl, weil Erwachsene im Gegensatz zu Kindern besser mit Bitterstoffen umgehen können.

Bei der Stirnlampe aus Vernunft.

So zumindest war es bei mir.

Von Omas Rosenkohl kann ich mittlerweile nicht genug bekommen! Wunderbare Gemüse-Konsistenz, positive Wirkung für das Immunsystem und ein überragender Geschmack. Und als ich bei einem Run mit meiner Crew gesehen habe, wie zwei Läufer im Dunkeln umgeknickt und nur knapp dem Bänderriss entkommen sind, sprang bei mir ein Licht an.

Es war Zeit sich von seinen Vorurteilen gegenüber Stirnlampen zu trennen!

Klobig, schwer, nervig, überflüssig und unsexy

Muss ich mich zwischen beknackt Aussehen oder Bänderverletzung entscheiden, gehe ich all in auf den depperten Look.

Auch überflüssig ist eine solche Lampe nicht, selbst in einer Stadt wie Köln. Klar findet man überall auch im Dunkeln beleuchtete Strecken. Aber den schönsten Abschnitten der Stadt (Teile des Rheinufers, Stadtwald, Decksteiner Weiher uvm.) fehlt die Beleuchtung.

Wer damit leben kann, sich im Winter auf gewisse – beleuchtete – Strecken zu beschränken, kommt sicher auch gut ohne Stirnlampe aus. Wer, wie ich, aus Freude an der Natur auch gerne abseits der großen Lichter laufen möchte, hat beinahe keine andere Wahl.

Natürlich können sich die Augen mit der Dauer auf Dunkelheit einstellen und auch der Mond spendet bei klarem Himmel Licht. Aber wer ohne Stirnlampe unterwegs ist, bringt nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen in Gefahr. Wie heißt es so schön? Sehen und Gesehen werden.

Im folgenden Review erfahrt ihr, wieso mir die anderen Gegenargumente mittlerweile egal sind und weshalb die Stirnlampe für mich nach nur zwei Monaten Testphase zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil meines Winterequipments gehört.

Auch wenn sie nicht annähernd an Omas Rosenkohl rankommt!

ONnight 710 von Decathlon

Der Kaufentscheidung für die ONnight 710 von Decathlon liegen drei Faktoren zugrunde:

Tragekomfort, Preis-/Leistungsverhältnis und Akkubetrieb.

Da es der erste Kauf einer Stirnlampe war, entschied ich mich dafür zu Decathlon zu fahren, um die verschiedenen Produkte probe zu tragen.

Mit einem Preis von 40 Euro gehört die ONnight aus der hauseigenen Kollektion sicher nicht zu den billigsten Modellen, allerdings hat sie für diesen Preis im Vergleich zur Konkurrenz einiges zu bieten. Vor allem Power.

Bis zu 300 Lumen Lichtstärke sind für drei Stunden Akkudauer möglich. Diese 300 Lumen haben es in sich und sorgen beim Gegenverkehr in der Stadt für besonders große Freude. Die Leuchtkraft ist in der höchsten Leuchteinstellung enorm und punktet darüber hinaus mit einer Reichweite von bis zu 80 Metern.

Diese Einstellung habe ich bis dato nur einmal für einen kompletten Lauf genutzt. Als wir mit zehn Läufern unterwegs waren und nur ich ein Licht dabei hatte und somit der ganzen Gruppe welches spenden konnte.

Ansonsten laufe ich bei 120 Lumen. Denn selbst in dieser Einstellung ist die Stirnlampe hell genug.

Die LED der ONnight 710 ist 300 Lumen stark. Mit dieser Leuchteinstellung lässt sich die Stirnlampe drei Stunden betreiben

Leichtgewicht mit Power

Laut Hersteller leuchtet die Stirnlampe bei 120 Lumen für sechs Stunden. Im Praxistest hielt der Akku aber erstaunliche neun Stunden. Über einen Zeitraum von drei Wochen musste die Lampe kein einziges Mal aufgeladen werden.

Bekanntlich beeinträchtigen Regen und Kälte die Laufzeit der Akkus. Bei der ONnight 710 hatten aber Wind und Wetter keinen erkennbaren Einfluss auf die Leistung oder Funktionalität der Stirnlampe.

Der Schutzgrad der Lampe beträgt IPX4. Das heißt, die ONnight ist gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt. Den Praxistest hat die Stirnlampe problemlos überstanden. Ob sie auch einem Monsun standhält, konnte ich trotz diverser Schauer allerdings nicht in Erfahrung bringen.

Wie man es von guten Stirnlampen gewohnt ist, besitzt auch die ONnight diverse Licht-Modi:

Neben Standlicht I (300 lm), Standlicht II (120 lm) und Blinklicht (300 lm) gibt es zusätzlich noch eine Einstellung mit 30 Lumen Strahlkraft.

Diese kann man beispielsweise zum Lesen verwenden. Viel wichtiger ist jedoch, dass diese Einstellung die Notfunktion der Lampe ist. Falls der Akku im Betrieb mit 300 oder 120 Lumen zu Neige geht, lässt sich die Stirnlampe im 30 Lumen Modus noch einige Zeit betreiben.

Ungewöhnlich aber praktisch ist die Bedienung der Lampe. Statt per Druckknopf werden die einzelnen Modi über ein kleines Drehrädchen eingestellt.

Das mag nicht schön aussehen, ist aber funktionell. Denn sobald es kälter wird und Handschuhe alternativlos werden, macht sich das Drehrädchen bezahlt: Die Suche nach den entsprechenden Knöpfen entfällt.

Statt einen Druckknopf besitzt die ONnight 710 ein Rädchen zum Einstellen der Licht-Modi. Das mag ungewöhnlich sein, ist aber funktionell. Denn selbst mit Handschuhen ist das Drehrädchen einfach zu bedienen

Kein Schlackern. Kein Nerven.

Die Entscheidung zugunsten der ONnight 710 fiel als ich beim Probetragen gemerkt habe, dass ich nichts merke.

Zwar wirkt die Lampe mit 120 Gramm Gewicht sehr klobig. Doch aufgrund der Bauweise vergisst man schnell, dass man etwas auf dem Kopf trägt.

Die Lampe besteht aus zwei Teilen. Vorne befinden sich die LEDs und das Einstellungsrad. Zur besseren Gewichtsverlagerung befindet sich der Akku am hinteren Teil der Stirnlampe.

Im Gegensatz zum hinteren Teil der Lampe (90 Gramm) wiegt die Front gerademal 30 Gramm.

Dass ich einen Fremdkörper an der Stirn trage, habe ich bei 250 km Testkilometer kein einziges Mal gemerkt. Auch die Last am Hinterkopf spüre ich kaum. Begünstigt durch eine abgerundete Form des Hinterteils passt sich die ONnight der Kopfform des Trägers an.

Das größenverstellbare Band sitzt gut und ist rutschfest. Somit sind auch schnelle Einheiten mit der Stirnlampe kein Problem.

Keine harten Kanten. Keine harten Ecken. Aufgrund des abgerundeten Akkus sitzt die ONnight 710 von Decathlon am Hinterkopf bequem

Fazit: Kaufempfehlung!

Des einen Freud ist des anderen Leid. Denn egal, wie gut man die Lampe einstellt, Fußgänger oder Radfahrer haben häufig etwas am grellen Licht auszusetzen.

Was blöde Kommentare angeht, sind Läufer in der Regel ziemlich abgestumpft. Im Falle der ONnight ist die Kritik vom Gegenverkehr jedoch berechtigt.

Grund dafür ist der Leuchtkegel, der trotz Neigungseinstellung nicht optimal ist.

Die Stirnlampe strahlt eher voraus. Das heißt, der direkte Weg des Läufers ist nicht unmittelbar beleuchtet. Stattdessen strahlt die Leuchte der ONnight in die Ferne.

Stellt man hingegen die Neigung so ein, dass der Weg vor den Füßen beleuchtet wird, blendet das Licht die eigenen Augen. Daran muss man sich gewöhnen.

Wie so oft ist die goldene Mitte dann die Lösung: Mit genügend Ausleuchtung in Nah und Fern ist das Gefühl geblendet zu werden auch weniger ausgeprägt.

Unterm Strich bietet die ONnight 710 für 40 Euro einen hohen Tragekomfort und eine sehr gute Leuchtleistung. Die Bedienung ist einfach und stellt selbst mit Handschuhen kein Problem dar. Die Abzüge für den Lichtkegel werden durch die erstaunlich gute Akkuzeit ausgeglichen.

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