Während meiner aktiven Zeit als Fußballspieler habe ich das Laufen gehasst – es war ein notwendiges Übel, um seinem Gegner einen Schritt voraus zu sein.

Mittlerweile hängen meine Fußballschuhe am Nagel – stattdessen schnüre ich fast täglich meine Laufschuhe.

Welche Gründe hatte ich, um das Laufen überhaupt anzufangen?

2010 war es eine simple Nike-Werbung, die meinen Ehrgeiz für den Ausdauersport weckte:


Nike+ Werbung – Men vs Women Challenge

  • Laufen gehen und die Daten danach am PC auswerten können?
  • Alleine laufen, sich aber trotzdem online mit anderen Läufern messen können?
  • Einfach Schuhe anziehen und loslaufen?

Genau mein Ding!

Noch am selben Tag kaufte ich mir meine ersten Nike Pegasus und den passenden GPS-Footpod, der unter die Innensohle des Laufschuhs gelegt werden konnte.

Keine zwei Stunden später lief ich meine erste 5-Kilometer-Runde. Danach schaute ich mir jeden einzelnen Meter nochmals genau auf meinem Computer an.

Aus einem kleinen Technik-Testprojekt wurde eine immer größere Leidenschaft: Ich setzte mir Ziele, las ein Dutzend Laufbücher, startete einen Blog und bildete mich zum Ausdauer-Coach aus.

Seitdem gibt es für mich keinen anderen Sport mehr.

Jetzt will ich auch dich für den Ausdauersport begeistern:

Vergiss alle Vorurteile über das Laufen – es gibt mindestens 58 Gründe, warum du unbedingt mit dem Laufen anfangen solltest!

1. Du kannst immer und überall laufen gehen

Spring einfach in deine Laufschuhe und starte durch – schneller kannst du keinen anderen Sport machen

2. Laufen ist ein Ventil für deine Psyche

Wenn du mal wieder richtig Dampf ablassen oder deine Gedanken sortieren willst, gehst du am besten eine Runde laufen. Die Bewegung, die frische Luft und die Zeit mit dir allein, helfen dir einen kühlen Kopf zu bewahren.

3. Laufen gibt dir Energie

Du hattest schon wieder einen harten Arbeitstag? In dem Fall hilft Bewegung dir dabei, deinen Stress abzubauen und gleichzeitig deine Akkus wieder aufzuladen.

4. Laufen ist ein günstiges Hobby

Für manche Sportarten benötigst du teures Equipment oder eine Mitgliedschaft im Verein. Das kostspieligste am Laufen sind geeignete Laufschuhe – alle weiteren Kosten sind überschaubar.

5. Laufen ist ein Kalorienkiller

Laufen ist die einfachste und effektivste Methode des Fitnesstrainings: Knapp 700 Kalorien verbrennst du bei einer Stunde Joggen. Die genaue Anzahl der verbrauchten Kalorien hängt dabei allerdings vom Geschlecht, Alter, Gewicht sowie von deiner Laufgeschwindigkeit ab.

6. Laufen macht glücklich

Beim Laufen produzierst du Endorphine: Diese körpereigenen Glückshormone verbessern nicht nur deine Laune. Die schmerzlindernde und beruhigende Wirkung von Endorphinen kommt dir auch in Stress-Phasen zugute – du wirst resistenter gegen hohe Belastungen.

7. Beim Laufen entdeckst du immer Neues

Ob in der Stadt oder auf dem Trail: Beim Laufen erkundest du immer wieder neue Gassen, Ecken oder komplett neue Gegenden.

8. Laufen macht high

Kennst du diesen rauschähnlichen Zustand beim Laufen? Das euphorische Gefühl von Glück und Schmerzfreiheit? Das Gefühl ewig weiterlaufen zu können? Dann weißt du auch, wie berauschend das sagenumwobene Runner’s High ist und welche Wirkung es auf deine nächsten Läufe hat: Du jagst dem Läuferhoch ab jetzt ständig hinterher!

9. Laufen bedeutet Freiheit

Für viele ist Laufen der Inbegriff von Freiheit: Du entscheidest wann, wo und vor allem, wie schnell du laufen willst. Selbst mit einem Trainingsplan aus dem Internet entscheidest du selbst ob du eine Einheit auch wirklich nach Plan läufst oder ob für dich ein ganz anderes Training besser ist.

10. Nach dem Laufen fühlst du dich gut

Es gibt Tage, an denen ist dein Schweinehund so unbesiegbar wie Eliud Kipchoge beim Marathon. Schaffst du es dennoch, dich zum Laufen aufzuraffen, fühlst du dich danach besonders gut: Glücklich, stolz, unbesiegbar – diese Läufe sind der absolute Motivationsschub!

11. Laufen baut Stress ab

Ob auf der Arbeit oder im Alltag – zu viel Stress macht krank. Dabei war Stress früher eine gesunde Reaktion unseres Körpers auf Gefahr zu reagieren: Fliehen oder kämpfen. Das waren die einzigen Optionen. Heutzutage werden wir unsere überschüssige Energie und die ausgeschütteten Stresshormone nicht ganz so einfach los – wir bewegen uns zu wenig. Laufen ist allerdings der perfekte Stresskiller – denn dabei produzierst du Hormone, die jegliche Stresshormone neutralisieren.

12. Laufen ist befriedigend

Egal, ob 5, 10 oder gar 30 Kilometer – das Gefühl nach einem Lauf ist immer befriedigend. Diese Form der körperlichen Bewegung tut deinem Körper eben einfach gut!

13. Laufen ist Genuss

Du musst nicht ambitioniert oder ehrgeizig sein, um laufen zu gehen: Die Natur, die frische Luft, die Bewegung – es gibt sicher noch mehr Gründe das Laufen einfach mal nur zu genießen.

14. Du entwickelst durch das Laufen ein gutes Körpergefühl

Ob Anfänger oder Profi: Hör auf deinen Körper! Nur du weißt, wie schnell, wie langsam oder wie intensiv du laufen solltest. Das schöne daran: Je erfahrener du bist, desto besser wird auch dein Körpergefühl.

15. Laufen gehört zum Leben dazu

Schon Emil Zatopek wusste: „Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.“: Der Mensch ist der geborene Läufer – Laufen gehen ist in der DNA des Menschen fest verankert. Warum solltest du dich also deinem Ur-Instinkt wiedersetzen?

16. Beim Laufen überwindest du immer wieder deine Grenzen

Von 5, über 10 und 21 Kilometer bis hin zum (Ultra-)Marathon: Egal, welche Strecke du läufst – beim Laufen stößt du immer wieder an deine Grenzen. Aber so anstrengend und schmerzhaft es auch ist: Beim Laufen überwindest du jegliche Art von mentalen oder physischen Herausforderungen.

17. Laufen beweist, zu was dein Körper im Stande ist

Deine Füße tragen dich über 300.000 Kilometer durchs Leben – Gehen ist das selbstverständlichste der Welt. Es braucht aber erst ein hartes Training oder einen langen Lauf, um unsere Füße mal wieder zu wertschätzen: Das Laufen verdeutlicht dir, wie weit dich deine Füße an einem einzelnen Tag tragen können und zu was dein Körper im Stande ist!

18. Laufen baut Aggressionen ab

Gibs zu: Wie oft bist du schon gefrustet von der Arbeit nach Hause gekommen und hast bei einem harten Tempo-Training mal so richtig Dampf abgelassen? Und wie oft warst du nach dem Laufen noch wütend? Eher selten. Schließlich lassen sich Intervalle mit Wut im Bauch nicht nur besonders gut laufen – während des Trainings produziert dein Körper genügend Adrenalin, um deinen Frust zu neutralisieren.

19. Wegen der Verpflegung nach einem Wettkampf

Du hast doch bestimmt schonmal an einem Lauf-Wettkampf teilgenommen. Gerade nach einem Halbmarathon oder einem Marathon ist die sogenannte Fressmeile das Highlight für die meisten Läufer: Obst, Gebäck, Chips und Salzstangen, ja sogar Suppen, Stullen oder HotDogs – nach einem Wettkampf steht ein ganzes Buffet für dich bereit. So kannst du deine Energiespeicher direkt wieder auffüllen.

20. Laufen fördert deine Disziplin

Laufen gehen, regelmäßiges Krafttraining, Stärkung deiner Core-Muskulatur und regeneratives Faszientraining: Wenn du auf ein Ziel hin trainierst, brauchst du nicht nur einen eisernen Willen, sondern auch eine ordentliche Disziplin.

21. Laufen trainiert das Herz

Das menschliche Herz ist ein Muskel. Wie jeder andere Muskel lässt es sich also auch trainieren: Wenn du regelmäßig läufst, vergrößert sich dein Herz, dein Schlagvolumen verdoppelt sich und deine Ruheherzfrequenz sinkt. Dein gesamtes Herz-Kreislauf-System passt sich an die zunehmende Belastung an.

22. Laufen regt den Stoffwechsel an

Stoffwechsel ankurbeln? Fettverbrennung in Schwung bringen? Das geht zwar mit jeder Art von Bewegung – mit dem Laufen allerdings am einfachsten: Einfach Laufschuhe anziehen und schon gehts los.

23. Laufen stärkt deine Knochen

Dein Alter, dein Geschlecht, deine Ernährung und natürlich das Maß an Bewegung: All diese Faktoren beeinflussen deine Knochengesundheit. Regelmäßiges Laufen stärkt deine Knochen und schützt sie vor dem altersbedingten Abbau deiner Knochenmasse.

24. Laufen stärkt die Gelenke

Das Gerücht, Laufen schade den Gelenken hält sich ziemlich hartnäckig. Dabei haben Studien bewiesen, dass regelmäßiges Jogging das Knorpelgewebe verbessert. Allerdings nur, wenn du korrekt läufst: Das richtige Schuhwerk, ein vernünftiger Laufstil, regelmäßiges Lauf-ABC, Alternativtraining und Ruhetage gehören zum Laufen dazu wie der Kaffee vor dem Wettkampf.

25. Laufen hält jung

Regelmäßiger Ausdauersport bremst den Alterungsprozess von Zellen im Gefäßsystem und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzschwäche und anderen altersbedingten Leiden. Außerdem verbessert sich die Neuverschaltung der Gehirnzellen – regelmäßiges Laufen ist also wie ein Bad im Jungbrunnen.

26. Laufen verbessert das Schlafverhalten

Nach dem Laufen schläfst du viel besser als an trainingsfreien Tagen? Kein Wunder! Denn aus einer Studie der Oregon State University und der Bellarmine University aus den USA geht hervor, dass regelmäßiger Sport die Schlafqualität verbessert. Für einen gesunden Schlaf solltest du jedoch drei Stunden vor dem Schlafengehen kein Sport mehr treiben. Ansonsten hält dich das überschüssige Adrenalin wach.

27. Laufen stärkt die Muskulatur

Laufen beansprucht nicht nur den Bewegungsapparat – Laufen ist ein Ganzkörper-Workout: Füße, Waden, Oberschenkel, Bauch und Po sowie Arme, Nacken und Rückenmuskulatur werden bei jeder Laufeinheit trainiert.

28. Laufen stärkt dein Immunsystem

Mehr Killerzellen durch Ausdauertraining! Die Anzahl der Zellen des Immunsystems ist ständigen Schwankungen unterworfen: Mit einer gesteigerten Menge reagiert der Körper zum Beispiel auf Erkrankungen oder Verletzungen. Studien haben gezeigt, dass Laufen zu einer höheren Konzentration dieser Zellen führt. Laufen verbessert sogar die Qualität der natürlichen Killerzellen – dein Immunsystem ist damit besser gegen Krankheitserreger und Viren gerüstet.

29. Laufen macht dich klüger

Laufen aktiviert die Bildung neuer Nervenzellen und neuer Blutkörperchen. Dadurch nimmt dein Gehirnvolumen zu! In einer Untersuchung der National Academy of Sciences in den USA konnte bei Läufern ein Gehirnzuwachs von zwei Prozent festgestellt werden: Nach einem intensiven Workout könntest du Vokabeln somit 20 Prozent schneller lernen. Die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten erhöht nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern schützt auch aktiv gegen Demenz.

3o. Laufen macht sexy

Bekannt ist, dass Laufen nicht nur die Fitness stärkt und beim schlank werden hilft. Aber wusstest du auch, dass sich dein sexuelles Selbstempfinden steigert? Ganze 80 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen, die zwei- bis dreimal pro Wochen laufen gehen, finden sich sexuell begehrenswerter.

31. Laufen verschafft dir mehr Luft

Als Läufer fällt dir der kurze Sprint zur Bahn deutlich leichter als untrainierten Menschen. Denn Laufen verbessert deine Ausdauer – dein Herz-Kreislauf-System wird nach jedem Training ökonomischer. Aber das Beste daran: Diese Trainingserfolge bemerkst du bereits nach kürzester Zeit.

32. Laufen senkt den Zuckerspiegel

In Deutschland leben fast 10 Millionen Diabetiker. Um Diabetes Typ 2 hinauszuzögern oder gar zu verhindern, gibt es allerdings eine starke Naturmedizin: Bewegung. Denn körperliche Bewegung verbessert die Empfindlichkeit der Körpergewebe für das Stoffwechselhormon Insulin. Das Hormon steuert dabei die Aufnahme von Zucker in die Zellen und somit deren Energieversorgung. Jede körperliche Aktivität transportiert Zucker in die Körperzellen, da die Muskulatur Zucker als Treibstoff verarbeitet. Sind die eigenen Zucker-Depots leer, wird der Nachschub aus dem Blut geholt: Der Blutzuckerspiegel sinkt.

33. Läufer sind die besseren Liebhaber

Laufen verbessert die Durchblutung – das gilt auch für den Genitalbereich. Die Sexualorgane werden in Folge der besseren Durchblutung intensiver mit Sauerstoff versorgt: Dadurch fühlst du mehr und bist sogar leichter erregbar. Aber auch der Hormonhaushalt wird so beeinflusst, dass der Spaß am Sex größer wird. Denn beim Laufen werden in erhöhtem Maß Sexualhormone ausgeschüttet – bei Männern Testosteron, bei Frauen Östrogene. Laut amerikanischen Wissenschaftlern haben Sportler mehr Sex als der Rest der Bevölkerung: Sportler sind im Bett knapp ein Drittel aktiver als Sportmuffel.

34. Läufer haben einen eisernen Willen

Egal ob 5k, 10k, Halbmarathon, Marathon oder Ultra-Marathon – jeder Läufer hat schonmal mit dem Gedanken gespielt, abzubrechen oder aufzugeben. Aber hast du es wirklich getan? Nein! Und warum? Weil du als Läufer selbst auf den letzten Metern eines 5-Kilometer-Wettkämpfen nochmal richtig Gas gibst, weil du dich auch nach 30 Kilometern durch die restlichen 12 Kilometer eines Marathons beißt, weil du einfach läufst…egal wie lang, wie weit und wie schnell!

35. Laufen verhindert den Verlust deiner Sehkraft

Als Läufer schützt du dich auf eine natürliche Weise vor dem Verlust deiner Sehkraft. Eine Studie ergab: Wenn du mehr als 50 Kilometer pro Woche läufst, reduzierst du das Risiko für altersbedingten Sehkraftverlust um 54 Prozent.

36. Laufen vermeidet Bluthochdruck

Bluthochdruck lässt sich keinesfalls nur mit Medikamenten behandeln. Die deutsche Herzstiftung e. V. empfiehlt eine mäßige Ausdauerbelastung, um den Bluthochdruck zu senken.

37. Laufen beugt Cellulite vor

Laufen gegen Orangenhaut – was nach einem schlechten Werbeslogan klingt, ist aber gar nicht so falsch. Das Laufen hat zwei positive Auswirkung bei der Bekämpfung von Cellulite: Einerseits verbrennst du Fett. Andererseits baust du Muskeln auf: So wird dein Gewebe besser durchblutet.

38. Laufen verhindert Gefäßkrankheiten

Arterienverkalkung – so bezeichnet der Volksmund eine Krankheit mit schwerwiegenden Folgen. Denn lagern sich in den Wänden der Blutgefäße Blutfette (z. B. Cholesterin) ab, verstopfen die Gefäße. Das erhöht die Gefahr eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts. Beim Laufen bringst du nicht nur deinen Kreislauf in Schwung. Du sorgst auch dafür, dass der Körper fettspaltende Enzyme freisetzt. Außerdem verbessert körperliche Bewegung den Abtransport von Fetten zur Leber.

39. Laufen ist Wellness für deine Haut

Ein hochroter Kopf nach dem Laufen ist keinesfalls ein Anzeichen mangelnder Fitness oder Schamgefühls. Wenn du läufst, erweitern sich die Blutgefäße, damit die Wärme aus der Haut freigesetzt werden kann. Laufen fördert also die Durchblutung der Haut – so wird sie mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das verlangsamt übrigens auch den Alterungsprozess deiner Haut.

40. Läufer haben geringere Hormonschwankungen

Laufen gleicht die altersbedingten Schwankungen des Hormonhaushalts aus: Regelmäßiger Ausdauersport kann das hormonelle Alter um bis zu 20 Jahren reduzieren.

41. Laufen regt die Verdauung an

Durch regelmäßiges Lauftraining verbessert sich die Verdauung in Magen und Darm: Die Nahrung wird durch die Bewegung schneller verarbeitet und mit mehr Flüssigkeit versetzt. So wird dein Stuhl weicher und auch leichter auszuscheiden.

42. Laufen steigert dein sexuelles Verlangen und deine Orgasmusraten

Studien belegen: Wer neun Monate regelmäßig läuft, hat ein gesteigertes sexuelles Verlangen. Die Libido steigt bei Männern um bis zu 30, die Orgasmusrate von Frauen um bis zu 26 Prozent.

43. Laufen verbessert das Hörvermögen

Als Läufer hast du ein starkes Herz-Kreislauf-System. Das pumpt genügend Blut, um deine Organe mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Die bessere Durchblutung deiner Ohren verbessert nicht nur dein Hörvermögen, sondern schützt dich auch vor Hörschäden durch zu hohe Lärmpegel.

44. Läufer haben weniger Rückenschmerzen

Laufen ist ein Ganzkörper-Workout: Füße, Beine, Rumpf, Schultern, Arme und natürlich auch der Rücken. Beim Laufen stärkst du nicht nur deinen Bewegungsapparat, sondern auch die Muskeln, Sehnen und Knochen deines Rückens. So kannst du dich also aktiv gegen Rückenschmerzen schützen.

45. Läufer sind ausgeglichener

Eine aktuelle Studie aus Kanada zeigt: Die vermehrte Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin macht dich glücklicher, fröhlicher und optimistischer. Außerdem bist du weniger anfällig für Stimmungsschwankungen.

46. Laufen verbindet

Wenn sich zwei unbekannte Läufer gegeneinander pushen, zu Höchstleistung motivieren und sich dann in den Armen liegen, dann stehst du im Ziel eines Volkslaufs. Gerade beim Marathon gibt es immer wieder ein Zusammenschluss von Leuten, die dieselbe Pace laufen und dabei den gesamten Wettkampf gemeinsam beenden. Selbst wenn du die Person nicht kennst, in solchen Momenten seid ihr sowas wie seelenverwandt: Du weißt genau, wie sich dein Laufpartner fühlt, du weißt genau, wann du das Tempo verschärfen und wann du es reduzieren musst. Das schweißt zusammen – halbes Leid ist schließlich geteiltes Leid.

47. Laufen ist unkompliziert

Alles, was du fürs Laufen brauchst, ist ein ordentliches Paar Laufschuhe. Das Laufen hast du als Kind schon gelernt: Es ist wie gehen – nur eben schneller. Einfacher kann ein Sport nicht sein!

48. Läufer haben viele Erfolgserlebnisse

Es gibt kaum ein Sport, bei dem das Training so schnell zum Erfolg führt wie beim Laufen. Und kaum ein Sport, bei dem man sich so oft zwischenfreuen kann – egal, ob du endlich die große 10-Kilometer-Hürde genommen hast, den Kilometer unter 4:00 Minuten gelaufen bist oder eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hast. Es gibt immer irgendetwas, worüber du dich beim Laufen freuen kannst!

49. Laufen ist ein tolles Gesprächsthema

Was isst du vor dem Laufen? Lieber nüchtern starten oder Müsli frühstücken? Oder doch eher ein Toast mit Nutella? Wie hast du für deinen Marathon trainiert? Wie oft bist du 30 Kilometer gelaufen? Hast du dich konsequent gedehnt und hast du zwischendurch auch mal Krafttraining gemacht? Was hältst du von Faszientraining? Ab wann fängst du beim Marathon an Gels zu nehmen? Was ist deine Bestzeit?
Das sind nur einige wenige Fragen, die man auf einer Pastaparty vor Wettkämpfen so aufschnappt. Wenn Läufer sich unterhalten, wird es definitiv nie langweilig: Es gibt so viele Trainingsansätze, eine Unmenge von Theorien und Mythen und nur wenige allgemeingültige Aussagen. Aber das macht das Laufen zu so einem coolen Gesprächsthema!

50. Laufen ist Einzel- und Teamsport

Du willst abschalten, die Natur genießen und deine Gedanken sortieren? Dann zieh deine Schuhe an und ab auf den nächsten Trail! Willst du aber unter Menschen sein, ins Gespräch kommen und sich über Gott und die Welt unterhalten, dann schließ dich einer Laufgruppe an! Du kannst wunderbar alleine laufen – du kannst aber auch problemlos in größeren Gruppen laufen.

51. Beim Laufen bestimmst du die Regeln

Langsamer Lauf, Intervalle, Fahrtspiel oder doch ein knackiger Tempolauf? Wenn du nach einem Trainingsplan trainierst, gibt es zwar ein paar Regeln, auf die du achten solltest. Was deine Trainingsgestaltung betrifft, hast du aber freie Hand – jede Trainingsmethode hat ihren eigenen Zweck, aber viele Wege führen nach Rom!

52. Laufen fördert die Kreativität

Kennst du das? Sobald du Laufen gehst, sprudeln die Ideen nur so aus dir raus. Ein Experiment von US-Forschern belegt jetzt auch: Bewegung ist nicht nur entspannend und gesund – es macht auch kreativer. Denn wer sich vor einer kreativen Aufgabe aktiv bewegt statt zu sitzen, hat hinterher die besseren Ideen.

53. Beim Laufen erkundest du Landschaften

Egal ob Stadt oder Dorf, Straßen, Waldwege oder Berg-Trails: Beim Laufen kannst du unbekannte Gassen, Pfade oder Orte erkundschaften. Es muss ja nicht immer dieselbe Hausrunde sein. Lauf doch einfach mal drauf los und schau, was du alles entdecken kannst – ich verspreche dir, du wirst erstaunt sein, wie viele unbekannte Gegenden du so erforschen wirst!

54. Durch das Laufen wirst du schmerzresistenter

Kannst du dich noch an eine Zeit erinnern als du völlig schmerzfrei laufen gehen konntest? Ich nicht – irgendwas ist ja immer: Mal zwickt der Oberschenkel, mal die Plantarsehne, mal das Schienbein und leider schmerzt zu häufig auch das Knie. Trotzdem läufst du weiter. Deine Schmerzgrenze ist sehr hoch – erst wenn der Schmerz wirklich unerträglich ist, schleppst du dich zum Arzt.

55. Laufen stärkt dein Selbstvertrauen

Weiter, immer weiter! Das legendäre Zitat von Oliver Kahn ist das Credo aller Läufer. Denn sobald du mit dem Laufen anfängst, zieht dich dieser wundervolle Sport in seinen Bann: Von 5 auf 10 Kilometer ist für die meisten schon eine extreme Steigerung. Aber sobald du deine ersten 10er gelaufen bist, wird der Halbmarathon plötzlich attraktiv. Und wenn du 21 Kilometer schaffst, schaffst du auch die 42!

56. Laufen macht Mut, Dinge zu verändern

Aufstehen, Duschen, Anziehen, Arbeit, Couch, Bett. Erkennst du dieses Verhaltensmuster wieder? Kein Wunder, läuft doch der Alltag vieler Menschen genau so ab. Als Läufer besitzt du aber die Fähigkeit aus diesen alten Mustern auszubrechen – das hilft, Energie für positive Veränderungen zu mobilisieren.

57. Laufen ist wetterunabhängig

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Der Spruch ist mittlerweile älter als die ältesten Hüte, hat aber über die Jahre hinweg kein Funken an Wahrheit verloren: Denn egal, ob die Sonne knallt, der Regen die Straßen überflutet, der Schnee die Laufwege in weiße, rutschige Eisflächen verwandelt oder der Wind dich selbst beim Intervall-Training zum Stehen bringt: Selbst bei den widrigsten Wetterverhältnissen kannst du laufen gehen!

58. Nach jedem Lauf bist du stolz, etwas geschafft zu haben

Dieses Gefühl, sei es nach einem Long Run, nach einer Intervall-Einheit oder nach einem Wettkampf. Dieses Gefühl, sich nochmal aufgerafft zu haben, um Kilometer zu sammeln. Ja, dieses Gefühl, deinen inneren Schweinehund überwunden zu haben, ist eines der besten Gefühle überhaupt. Denn es erfüllt dich mit Stolz. Und du hast allen Grund stolz auch dich zu sein!

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Warum gehst du laufen? Was sind die Gründe, die dich immer wieder dazu motivieren, deine Laufschuhe zu schnüren?

Foto-Credits: Björn Brzeske

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